Leuchtender Rotkohl Aufstrich

Leuchtender Rotkohl Aufstrich

Auch in einem Foodblogger und Food-Fotografie Haushalt kommt es mal vor, dass man nicht wirklich was zu Essen zu Hause hat. Also zu Essen schon an Lebensmittel an sich, aber nichts Fertiges, oder eben nicht das, worauf man gerade Lust hat.

Ich liebe Brot und esse es gerne und oft, ob morgens, mittags oder abends spielt da keine große Rolle. Natürlich brauche ich für mich beim Belag, ihr könnt es sicher erraten: Abwechslung. Daher probiere ich mich zurzeit öfters am Zubereiten von leckeren Gemüseaufstrichen. Klar kann man hier schon wahnsinnig viel kaufen und durch den Trend zum vegetarischen, ja veganen Lebensstil ist die Auswahl hier in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Wir ihr an der Existenz diese Seite aber seht, mache ich Dinge gerne selber und greife nicht so gerne auf Fertigprodukte zurück. 

Ja, auch bei einem Foodblogger fehlt mal Aufstrich im Kühlschrank

So und als es nun neulich mal wieder passierte, dass ich nichts zu essen bzw. keinen Aufstrich zu Hause hatte, schaute ich in den Kühlschrank, was sich da noch an Angebrochenen bzw. Resten befand. Unteranderem war dort ein Rest eines geschnittenen, leicht angedünsteten Rotkohls und etwas Frischkäse, was lag da also näher das mal auszuprobieren?

Hach der Rotkohl ist schon ein tolles, vielseitig einsetzbares Gemüse. Faszinierend dabei, wie es in der dunklen Jahreszeit immer wieder leuchtende Farbe auf unsere Esstische zaubert. Ja gut, in der Vor- bzw. Zubereitung vielleicht auch ein paar Flecken und Spritzer in Küche und auf unserer Kleidung, aber dafür gibt es ja Schürzen, Waschmaschinen und Lappen.

Violett ist ja nicht meine Farbe, aber bei diesem Aufstrich, fantastisch!

Von der intensiven, violetten Farbe dieses Aufstriches bin ich immer noch ganz begeistert! Vor allem weil sie sich auch nach mehreren Tagen im Kühlschrank nicht verändert hat. Allerdings sollte gesagt sein, er war nach ein paar Tagen auch schon aufgefuttert. Leckere Sachen sind halt immer schnell weg 😉

Wie die meisten Aufstriche (zum Beispiel dieser leckere Grünkohl Aufstrich), ist dieser ganz schnell zusammen gemixt. Man kann ihn also auch flink machen, wenn man Lust auf eine Scheibe Brot mit Aufstrich am Abend hat. Vorausgesetzt natürlich, man hat alle Zutaten daheim, doch mittlerweile sind wir ja mit Supermärkten so gut ausgestattet, dass man auch dorthin meist nur einen kurzen Weg hat. Also schaut mal in euren Kühlschrank, was ihr noch so braucht und schreibt mir gerne, wenn ihr es ausprobiert habt. Ich bin gespannt, ob euch nicht nur die Bilder, sondern auch der Geschmack überzeugen!

TIPPS

  • Für den Aufstrich könnt ihr super auch Reste von Rotkohl verwenden. 
  • Der Rotkohl kann auch 1-2 Tage vorher geschnitten und angebraten werden und erst dann zum Aufstrich verarbeitet werden. 
  • Zu viel Rotkohl angebraten, aber ihr verreist? Friert den angebratenen Rotkohl einfach ein und wenn ihr wieder da seid, holt ihr ihn raus und verwendet ihn für den Aufstrich!
  • Statt Birne kann natürlich auch ein Apfel verwendet werden.
  • Entscheidet selber wie süß und oder würzig euer Aufstrich sein soll. Soll er mehr in die Weihnachtliche Richtung gehen, verwendet am Besten Pumpkin Spice, oder gemahlene Nelke, etwas Muskatnuss, sowie Salz und Pfeffer.

Rotkohl Aufstrich

Zutaten für 2 Gläser á 250 ml

Zutaten

  • 1/4 Rotkohl
  • 2 TL Raps-Öl
  • 1 reife Birne
  • 150 g Frischkäse
  • 3 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Nelke
  • 1 TL Harrisa
  • Salz, Pfeffer
  • 4-6 Stängel Petersilie
  1. Rotkohl in Streifen schneiden und in einer großen Pfanne in 2 TL Öl 4-5 Minuten andünsten. Herausnehmen und abkühlen lassen (oder einfrieren, wenn man den Aufstrich nicht in den nächsten Tagen machen möchte)
  2. In einem Püriergefäß Rotkohl, geschnittene Birne pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (ich mag es wenn noch ein paar Stückchen vorhanden sind). Petersilie grob hacken und einen Großteil zum Rotkohl geben. Frischkäse, Limettensaft und Gewürze hinzugeben, nochmal kurz pürieren und nach eigenem Geschmack abschmecken (mehr Schärfe = etwas mehr Pfeffer und Harrisa, aber Vorsicht, ich empfehle eher in kleinen Dosen zu schärfen). 
  3. In Gläser oder andere Gefäße geben und mit restlicher Petersilie dekorieren. Im Kühlschrank hält sich der Aufstrich mehrere Tage.

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